13. 02.2017  Im Erasmus-Projekt

                      die „Stadt der Zukunft“ planen

 

 

 

 

 

Hagen. Rund 50 Jugendliche aus ganz Europa sind seit Montag (13. Februar) zu Gast in Hagen. Hintergrund ist ein (europaweites) Erasmus-Projekt, das vor Ort von den Berufsbildenden Maßnahmen der Ev. Ju-gendhilfe Iserlohn-Hagen koordiniert wird.

 

So begrüßte die Geschäftsführerin der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen, Angelika Hamann, die jungen Europäer am Montagmorgen im Wichern-haus der Diakonie Mark-Ruhr und stellte die Arbeit der Diakonie vor. Im Anschluss wurden die Jugendlichen von Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz im Rathaus empfangen.
Die ganze Woche gab es verschiedene Ausflüge und Projekte; alles unter der Devise „Stadt der Zukunft“, gelenkt von den Themenfeldern Toleranz und Stadtentwicklung. So versetzten sich die Jugendlichen beispielsweise am Mittwoch (15. Februar) in die Rolle von Menschen mit Handicap und lernten die Stadt Hagen aus dieser Perspektive kennen.
Am Freitag (17. Februar) endet die Projektwoche mit einer Abschluss-veranstaltung im Dödt.komm. In diesem Rahmen werden die Ergebnisse der Woche vorgestellt und an alle Teilnehmer Zertifikate verliehen.
In den zurückliegenden zwei Jahren fanden im Rahmen dieses Projekts Bildungsreisen nach Bulgarien, Rumänien, Polen, Ungarn, Tschechien, Litauen, Portugal, Frankreich und Italien statt. In jedem Land wurden von den Jugendlichen verschiedene Themen bearbeitet. Der Hintergrund für alle teilnehmenden Städte an diesem Projekt ist ähnlich: die Jugendlichen leben in tendenziell strukturschwächeren Regionen. Vor diesem Hintergrund dienen die Besuche dazu, gemeinsam an Lösungen für die Zukunftsfähigkeit von Städten und Regionen aus Sicht der Jugendlichen zu arbeiten. Mehr dazu und zu den bisherigen Ergebnissen ist im Internet unter www.10towns.eu nachzulesen.

 

 

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