Soziale Gruppenarbeit

Grundlage

 

Die soziale Gruppenarbeit der Evangelischen Jugendhilfe Iserlohn gGmbH bietet nach § 29 SGB VIII eine zeitlich begrenzte Form der Hilfe zur Erziehung für ältere Kinder und Jugendliche an. Die Teilnahme an sozialer Gruppenarbeit soll bei der Überwindung von Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensproblemen helfen sowie das Selbstwertgefühl und die soziale Kompetenz fördern.

Leitbild

 

Soziale Gruppenarbeit ist das bewusste Steuern und Gestalten von Prozessen innerhalb einer Gruppe und ihren Mitgliedern. Die soziale Gruppenarbeit hat das Ziel, dass von den Mitgliedern innerhalb der Gruppe Kräfte entwickelt werden, die der Gruppe und dem sozialen Umfeld förderlich sind.

Rahmenbedingungen

 

Das Angebot der sozialen Gruppenarbeit wird möglichst in den schon vorhandenen Räumlichkeiten des jeweiligen Sozialraumes (z.B. Gemeindehaus, Schule, Jugendzentrum) stattfinden. Die Gruppenstärke beträgt sechs Teilnehmer/ innen. Die soziale Gruppenarbeit wird an drei Tagen in der Woche mit einem Personalanhaltswert von 0,75 päd. VK angeboten. Die Durchführung der sozialen Gruppenarbeit erfolgt ausschließlich durch pädagogische Fachkräfte. Zeiten für Vorbereitung, Teamberatung und Supervision stehen zur Verfügung.

Zielgruppe

 

Kinder und Jugendliche mit Auffälligkeiten und Entwicklungsdefiziten, die eine Arbeit mit dem sozialen Umfeld erfordern und bei denen das familiäre System als ausreichend trag- und entwicklungsfähig eingeschätzt wird. Kinder und Jugendliche, die aus einer stationären oder teilstationären Jugendhilfemaßnahme in ihr soziales Umfeld zurückkehren.

Ziele und Inhalte

 

Ziele/Inhalte der Arbeit sind u.a.:

  • Stärkung des Selbsthilfepotentials des Kindes/Jugendlichen als Grundlage einer besseren Lebensbewältigung und sozialer Integration
  • Entwicklung zur Selbstregulierung des eigenen Verhaltens
  • Erlernen von Eigeninitiativen, die sich positiv auf die Entwicklung des Kindes/Jugendlichen und sein Umfeld auswirken

Methoden

 

Methoden der Arbeit sind u.a.:

  • Themenzentrierte soziale Interaktion
  • Übungen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Elternkontakte/ -gespräche
  • geschlechtsspezifische Arbeit

Kostenpflichtige Bausteine zur Ergänzung des Angebotes

  • Familienberatung/Familientherapie
  • Erlebnispädagogische Angebote
  • „Keep-Cool“-Training
  • Schulische und berufliche Begleitung

Aufnahmemodalitäten

 

Aufnahmevoraussetzung ist ein Vorstellungs-und Aufnahmegespräch mit dem zuständigen Jugendamt und mit allen am Prozess beteiligten Personen. Grundlage für den Arbeitsprozess bildet der individuelle Hilfeplan und die gesetzlichen Bestimmungen des SGB VIII.

 

Flyer

 

Ansprechpartner

 

Kay Schipp

 

Bereichsleitung
Leopoldstr. 52
58089 Hagen

Telefon: 0 23 31 / 33 004 85
Telefax: 0 23 31 / 33 004 90


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